Peter H. Grassmann

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Wirtschaftsberater (Bereiche Medtec, biotec, USA, Japan) und
Wirtschaftsethiker (CSR, Kooperationen, Verbände und Kammern), Autor

Gewinnstreben  ehrbar halten - gemeinsam

„Der Klimawandel ist das größte Versagen des Marktes“, sagt Nicholas Stern in seiner berühmten Studie über die wirtschaftlichen Schäden des Klimawandels

Seine Aussage wurde noch getoppt durch die Finanzkrise.
Die unkontrollierte Gier der Investmentbanker trieb die Weltwirtschaft in einen BurnOut, einen Kollaps des Finanzsystems durch eine Überdosis Freiheit.

Die wichtigsten Symptome des stressbedingten BurnOut sind Unbelehrbarkeit und das Weitermachen wie bisher. Das ist der aktuelle Zustand eines Teils der freien Märkte. Sie wissen nicht, dass sie krank sind. Aber Burn-Out ist heilbar.

Marktexzessen vorzubeugen, ist Teil praktischer Führungsverantwortung. Wirtschaft kennt keine Moral, Wirtschaft braucht Regeln. Gute Unternehmensführung heißt nicht nur CSR, es heißt auch Stärkung des Ordnungsrahmens der Gesamtbranche.

Wir brauchen ein nächstes Niveau der Wertedisziplin, ein Plateau 3 oberhalb der Sozialen Marktwirtschaft, eine auch von innen heraus nach Werten gesteuerte Marktwirtschaft – nachhaltig, verantwortungsvoll, vom wachen Auge der Bürger mitbestimmt. Lesen mein Buch Burn-Out

Mein Weg war kein Wandel vom Saulus zum Paulus. Es ist ein internationaler herausfordernder Berufsweg mit kontinuierlich wachsender Skepsis an realer Marktwirtschaft und Demokratie, beschrieben in der Zeitschrift Gazette.

Er kennt die Schwächen der globalen Marktwirtschaft aus langjähriger internationaler Erfahrung. 2007 legte er alle Wirtschaftsmandate nieder und tritt heute für eine verstärkt auf Werte und Gemeinschaftssinn ausgerichtete Marktwirtschaft ein.

Seine Bücher Burn out und Plateau 3 fordern nachhaltig verantwortungsvolles Handeln in einer Ökosozialen Marktwirtschaft mit verstärkt werteorientierter Selbstorganisation und zivilgesellschaftlichem Dialog in Marktwirtschaft und Demokratie. Peter Grassmann ist heute u.a. Vorstand des Ökosozialen Forums Deutschland e.V. und stellvertretender Vorstand der Umwelt-Akademie in München sowie im Beirat der Deutschen Umweltstiftung.

 

portraet_pg

Aufruf zum Earthday
Verpflichtend nachhaltige Sozialverantwortung ist auch Sache der Wirtschaftsverbände:
 
 
Zum Earthday wurden die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen aufgefordert, die Berufs- und Wirtschaftskammern für Nachhaltigkeitsziele in die Pflicht zu nehmen:
Die EU-Kommission hat in ihrer neuen
CSR-Strategie alle Wirtschaftsverbände aufgerufen, sich an der Ordnung der großen Problembereichen mit eigenen Empfehlungen zu beteiligen.