Trump-Antwort: Eigeninitiative!

Mit seiner Absage an das Pariser Klima-Abkommen hat Präsident Trump die USA beim weltweiten Trend zu mehr Werteorientierung der Marktwirtschaft erneut ausgegrenzt. Es ist bemerkenswert, mit welch ideologischer Prägung und – wie so oft bei verirrten Ideologien – mit welchen Verfälschungen er dabei argumentiert.

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Die Grünen und das Problem, eine Partei zu sein

Uff, nur 6 Prozent in NRW, 5 Punkte weniger als zuletzt: Das ist bitter für alle, die „grün“ für wichtig halten, die mehr „grünes“, nachhaltiges Wirtschaften wollen – und das will ein Großteil der Bevölkerung. Welch ein Widerspruch, was lief da schief?
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Pressemitteilung zum Buch „Werteorientierte Marktwirtschaft“

Selbstregulierung der Wirtschaft – die Alternative zur Bürokratie

Das Gesetz klingt abstrakt und wurde in wenigen Minuten im Bundestag abgehandelt: die „CSR“-Berichtspflicht. Dabei geht es um nicht weniger als die Verantwortung großer Unternehmen für globale Sozialstandards und Nachhaltigkeit. Mit dem Gesetz kommt nun weiteres „Berichten“ auf die deutschen Konzerne zu. Aber Pflichten entstehen dadurch keine. „Pressemitteilung zum Buch „Werteorientierte Marktwirtschaft““ weiterlesen

Interview auf WDR 5

Am 2. April 2017 war ich auf WDR 5 zu einem Interview.
Wir  sprachen über werteorientierte Marktwirtschaft.

Vor kurzem hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, das große Unternehmen dazu verpflichtet, in ihren Geschäftsberichten auch über ihr soziales und ökologisches Handeln Rechenschaft abzulegen. Was die einen als Meilenstein einer nachhaltigen Entwicklung feiern, bewertet der Politik- und Wirtschaftsberater Peter Grassmann allenfalls als faulen Kompromiss. (Quelle WDR 5)

Deutsch-türkische Ja-Stimmen – fataler Sieg des Nationalismus

Demokratie ist wie Gesundheit. Nur wenn sie schwindet, merkt man, wie wichtig sie ist. Diese Anspielung auf einen Spruch von Michael Gorbatschow beschreibt das aktuelle Dilemma: 63 % der hier in Deutschland lebenden Türken haben für eine Diktatur Erdogans gestimmt.

Hier, in Deutschland, wo sie frei leben, sich frei äußern können, eine neutrale Justiz haben und Verhaftungen nicht die Regel bei ungeliebter Meinungsäußerung sind.

Es ist Sarkasmus, aus dem sicheren Hafen Europas die Landsleute in Unterdrückung und manche in Gefängnisse, wahrscheinlich einige in den Tod zu schicken. Die Todesstrafe in den Händen eines solchen Fanatikers, eines Hassers der Meinungsfreiheit, der Kurden und der religiösen Minderheiten?

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Wirtschaft braucht Kulturwandel! Wertekodizes für jede Branche unter Partizipation von Zivilgesellschaft und Medien.

Klimawandel und Dieselskandal zeigen: Politische Vorgaben genügen nicht. Eine notwendige Ergänzung ist, dass die wirtschaftlichen Akteure im Dialog mit Stakeholdern und Zivilgesellschaft branchenspezifische Ethik-Kodizes erarbeiten – verpflichtend für den gesamten Sektor und jedes seiner Unternehmen. Ein solcher Wertekodex gibt Leitlinie über das Gesetz hinaus für das Verhalten des Einzelnen, für die Geschäftspolitik und für das begleitende Auge der Medien und Zivilgesellschaft.

Verpflichtende Wertekodizes können die Kultur von Wirtschaftssektoren unabhängig von Gesetzen und Gerichten verändern und Extrema, Gier und Fehlentwicklungen von Marktwirtschaft und Kapitalismus begrenzen.

Meine langjährige Erfahrung in Führungspositionen der Industrie hat mich überzeugt, dass solche Selbstverpflichtungen der Wirtschaft ein starkes Instrument sind, die aber von Politik und Medien noch zu wenig beachtet und gefördert werden.

In meinen Büchern, Vorträgen und Veröffentlichungen kämpfe ich für verpflichtende Wertekodizes sowie einen Kulturwandel in der Wirtschaft.

Aktuelle Interviews:

Interview vom 3. Juli 2017 im BR-Fernsehen ( ab Minute 19)

Interview am 19. Juli 2017, Deutsche Welle/TV

Interview: Für eine werteorientierte Marktwirtschaft am 2. Mai 2017, WDR5

Ich veröffentliche regelmäßig im Online-Portal der Huffingtonpost.

Meine nächsten Vorträge:

Senat der Wirtschaft, Gipfeltreffen, 22. September 2017:
Werte- und Nachhaltigkeitskodex als Gewinn für Unternehmen“

Bantleon Forum, 18. Oktober 2017:
Branchenfokus Nachhaltigkeit – die Zukunft beginnt heute

Seminarreihe Nachhaltigkeit, Universität Bonn, 19. Oktober und 2.November 2017

CSR – Synonym für Unternehmensverantwortung

Unternehmensverantwortung, dieser „Anstand“ über das Gesetz hinaus, ist heute die übliche Erwartung an die Unternehmen und an ihre Führung. Die geben sich in den letzten Jahren gern grün, nachhaltig, energiebewusst und fair, mit Labels, Zertifikaten und Leitlinien zu „Nachhaltigkeit“.

Ein guter Trend, aber leider keineswegs flächendeckend. Teils beobachtet man eher eine Verrohung, Fairness und Anstand sind keineswegs immer Standard in unserer Marktwirtschaft.
Wie es mit „Unternehmensverantwortung“ in ökologischer und sozialer Hinsicht nun tatsächlich aussieht, dazu sollen sich die großen Unternehmen zukünftig in ihrem Jahresbericht äußern. Das verlangt ein neues Gesetz unter dem Titel „CSR-Berichtspflicht“, das am 10. März verabschiedet wurde.
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Verhafteter VW-Manager: Das ist eine Schande für die Deutsche Justiz

Das ist blöd gelaufen für Oliver S. von VW. Als Verantwortlicher für die Fahrzeugzulassungen in den USA hatte er dort mehr als ein Jahr lang die Abgas-Betrügereien vertuscht, belog die Behörden und verharmloste gegenüber der Zentrale. Als die US-Behörden dann ernst machten und ihn stellten, wurde er zurückgeholt nach Wolfsburg, nicht etwa, um ihn zu beurlauben, sondern für eine andere leitende Stelle.

Aber der Winter in Deutschland ist kalt und die Sonne Floridas schön. Und so ließ er recherchieren, ob er dort ungeschoren von der dortigen Justiz wieder Urlaub machen könnte. Was ihm die juristische Abteilung von VW wohl bestätigt hat.
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Neu erschienen: Werteorientierte Marktwirtschaft

Cover_Werteorientierte Marktwirtschaft_Dez2016

Ich habe mein Buch Werteorientierte Marktwirtschaft überarbeitet.
Bestellmöglichkeiten:

als Buch

als eBook

Der Erlös kommt gemeinnützig der Umweltakademie eV. in München zugute.

Zum Inhalt:
Werteorientierte Marktwirtschaft stellt den Wertekodex als  Leitlinie für verantwortungsvolles Handeln der Wirtschaft in den Mittelpunkt. Dieses „Qualitätsversprechen“ von Unternehmen und Unternehmergruppen ist ein wirkungsvolles Steuerungsinstrument, wenn es bestimmte Qualitätskriterien erfüllt.

Ein Kulturwandel für Problembranchen gelingt damit, wenn der Dialog mit der Zivilgesellschaft intensiviert wird. Es entsteht eine durch sie und die Medien begleitete Selbstverwaltung der Wirtschaft statt Bürokratie und detaillierte Verordnungen durch die Politik.

Das Buch ist Pflichtlektüre für Wirtschaftsverbände, für Berufs- und Wirtschaftskammern und für Unternehmer, denen nachhaltig verantwortungsvolles Wirtschaften am Herzen liegt. Und es zeigt einen neuen Weg für die Politik, die sich zur Marktsteuerung auf eine Rahmenvorgabe beschränken kann. Ein Leitfaden zur Umsetzung der Corporate Social Responibility, kurz CSR, also der unternehmerischen Verantwortung von Wirtschaftsbranchen für eine ökosozial verantwortungsvolle Marktwirtschaft.